Einnahme

Moringa Oleifera – Moringa Baum – Moringa Wurzeln

moringa leaf powder

Moringa Oleifera – der essbare Baum. Alle Bestandteile des Baumes sind genießbar!

Der Moringa Baum gehört zur Gattung der monogenerischen Familie der Behennussgewächse und wird auch Behennussbaum, Behenbaum, Klärmittelbaum, Trommelstockbaum oder Pferderettichbaum genannt. Die deutsche Bezeichnung Meerrettichbaum leitet sich davon ab, dass der Gehalt von Senfölglykosiden in den Wurzeln des Baumes für einen stechend brennenden Geruch sorgt, wie man es von Meerrettich kennt. Der botanische Name der Gattung (Moringa Oleifera) kommt daher, weil man in der indischen Malabar-Region ursprünglich die Bezeichnung „Moringo“ gebrauchte. Das Besondere ist auch, dass man sämtliche Bestandteile des Baumes essen oder zu Nahrung verarbeiten kann. In vielen Ländern, so auch in seiner Heimat, wird er deshalb nur zu Recht als der Wunderbaum bezeichnet.

Die verschiedenen Möglichkeiten der Einnahme von Moringa (teilweise wie es traditionell verwendet wird):

Die Blätter des Moringabaumes kann man durchaus roh und frisch als Salat genießen oder man kocht sie als Gemüse. Soßen und Suppen lassen sich ebenfalls aus den Blättern herstellen. Sauer eingelegt bilden sie auch eine ausgezeichnete Vitaminquelle.

Die Sprossen erinnern in Geschmack und Schärfe dem Rettich und können zum Würzen benutzt oder roh gegessen werden.

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Zur Anwendung bei verschiedenen Krankheiten und Beschwerden sollten Sie in jedem Falle mit einem erfahrenen Therapeuten sprechen, denn wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass Moringa ein Lebensmittel ist und keine Medizin.  Sehr gut mit Moringa Pulver zu kombinieren, sind Nahrungsergänzungsmittel wie Krillöl, OPC, Curcumin(Kurkuma) und Mariendistel. (Klicken Sie auf die einzelnen Namen für mehr Informationen)

Moringa Samen der Früchte zur Wasserreinigung

Eines der bemerkenswerten Eigenschaften von Moringa ist die Reinigungskraft der Samen: Forscher aus der Schweiz Forscher haben entdeckt, dass Moringasamen Stoffe enthalten, die verunreinigtes Wasser reinigen können. 0,2 Gramm Moringasamenpulver (1-3 gemahlene Samen) reichen, um 1 Liter Tümpelwasser in trinkbares aufzubereiten. Dabei können bis zu 99% der Keime nicht nur abgetötet bzw. gebunden werden sondern auch Schmutzpartikel aus schlammigem Wasser, sowie Schwermetalle wie Arsen. Wie kommt dieser Effekt zustande? Die großen Mengen an wasserlöslichen Proteinen in den Samen dienen als Flockungsmittel.

Tee- und Salatblätter mit der eigenen Moringapflanze

Aus einer Moringapflanze, die man sich selbst zieht, kann man seinen Salat oder auch Moringatee frisch zubereiten.

Moringapflanze selbst ziehen: In einem mittelgroßen Topf eine Mischung aus Erde/Sand (Verhältnis 50:50) füllen. Legen Sie den Samen 1,5 cm in die Erde und geben Sie den Topf einen warmen und sonnigen Platz in Ihrer Wohnung.

Die Wurzel des Moringa Baumes

In der Wurzel und der Rinde des Moringabaumes sind sämtliche der bekannten Nährstoffe in einer stärkeren Konzentration vorhanden, als in den anderen Teilen des Baumes. Die Wurzeln einiger Moringaarten kann man essen. Im Senegal und in Indien werden die Wurzeln zerstampft und mit Salz vermischt. Der daraus entstandene Brei wird bei den traditionellen Völkern zur Behandlung von Rheuma und Gelenkschmerzen angewandt. Auch bei Herz -und Kreislaufproblemen werden Wurzeln und Rinde verwendet.

Die Blüten der Moringa Oleifera

Die Blüten sind bei Bienenzüchtern beliebt, denn schon etwa 8 Monate nach der Anpflanzung blüht der extrem schnell wachsende Moringa Baum. Der Geschmack der Blüten ist pilzartig und man kann sie im Salat essen. In der Heimat des Baumes kocht man die Blüten einfach in den Speisen mit.

Die Blüttenblätter werden 2-3 cm gross und blühen drei Monate lang. Man kann daraus einen Tee zubereiten, der stimmungsaufhellend, stimulierend und kräftigend wirken soll. Dass der Blütennektar entzündungshemmende Eigenschaften haben soll, ist ein weiterer Grund warum der Moringabaum auch bei den einheimischen Imkern sehr beliebt. Tee, den man aus Blüten herstellt, ist sehr gesund und soll gegen Erkältung und Husten wirken.